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Politik



Mann erklärt Heizungsanlage
Bisher ist die energetische Sanierung von Altbauten und mit ihr das Umrüsten von Häusern und Wohnungen nicht verpflichtend, entsprechende Vorschriften werden in Fachkreisen jedoch erwartet. Eine energetische Sanierung kostet den Hausbesitzer Geld, bietet aber auch durchaus Vorteile. So zum Beispiel Energiekosteneinsparungen, eine Wertsteigerung der Immobilie, einen Beitrag zur Altersvorsorge und, nicht zu vergessen, einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Laut dem Deutschen Bundesstift Umwelt zahlt sich das Umrüsten eines Hauses nach spätestens zwanzig Jahren aus, im Hinblick auf Fördermöglichkeiten und steigende Energiekosten oft sogar noch früher. Allerdings schrecken die häufig doch hohen Kosten, die mit einer energetischen Sanierung verbunden sind, viele Eigenheimbesitzer ab. Bei Neubauten sollen die Energiestandards bereits nächstes Jahr verschärft werden. Bauherren sollen mit Hilfe der neuen Energiesparverordnung verpflichtet werden, den jährlichen Energiebedarf e [...] mehr lesen »


Labor
Neue Richtlinien sollen den Energieverbrauch von Laboren senken. Bisher nutzen manche Einrichtungen so viel Energie wie eine Kleinstadt, Einsparungspotenzialen wurde nur wenig Beachtung geschenkt. Das soll sich nun ändern. Das Bundesbauministerium hat zusammen mit der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)“ ein Nutzungsprofil für Laborgebäude entwickelt. Derzeit befindet sich das Nutzungsprofil noch in der Testphase, welche aber im Laufe des Jahres abgeschlossen sein soll. Anschließend können sich Bauherren von Laborgebäuden ihre Projekte nach den neuen Richtlinien zertifizieren lassen. Laut einer DGNB Sprecherin hat das Bundesbauministerium außerdem ein Labor-Bewertungssystem („Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude“, kurz „BNB“) erarbeitet. Ab dem dritten Quartal 2013 soll das Bewertungssystem für Neubauten des Bundes eingeführt werden. Es umfasst eine breite Palette von Nachhaltigkeitskriterien, wie beispielsweise den Primà [...] mehr lesen »


Erdgas-Fracking
Die Bundesminister Altmaier und Rösler haben sich nach wochenlangen Beratungen auf einen neuen Gesetzesentwurf zum Thema Fracking in Deutschland geeinigt. Obwohl das Papier dem umstrittenen Bohrverfahren enge Grenzen setzt, laufen Umweltverbände und Bürgerinitiativen dagegen Sturm. Die Opposition droht indes mit einer Blockade im Bundesrat. Fracking, das im Jahr 2000 von amerikanischen Ingenieuren entwickelt wurde, zählt in den USA inzwischen zu dem wohl wichtigsten Pfeiler der US-Energiepolitik. Nachdem sich Präsident Obama anfangs noch gegen das Bohrverfahren ausgesprochen hatte, wird es nun als Garant für die energetische Unabhängigkeit der USA präsentiert und führte in den vergangenen Monaten zu einer deutlichen Reduktion der inländischen Energiepreise. Im Gegensatz zur amerikanischen Version führt die Fracking-Methode in Deutschland geradezu ein Schattendasein. Ein Schattendasein, das jedoch in zügigem Tempo an Bekanntheit und Brisanz gewinnt. Nun, nachdem in den [...] mehr lesen »


Offshore Anlage
Am 14. Dezember 2012 hat der Bundesrat das Dritte Gesetz zur Neuregelung energiewirtschaftlicher Vorschriften (EnWG) verabschiedet, welches am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist. Inhalt der Novelle ist unter anderem eine Netzanbindungsregelung für Offshore-Windparks sowie ein gültiger Rahmen für den Bau und Betrieb von Offshore-Netzen. Ebenfalls wurde die Haftung der Netzbetreiber bei Verzögerung der Fertigstellung von Netzanschlüssen modifiziert. Was sind Offshore-Windparks? Der Begriff „Offshore-Windpark“ bezeichnet einen Windpark, dessen Fundament im Meeresboden verankert ist. Die dort stetig auftretenden Winde werden zur Energiegewinnung genutzt. Bisher findet man Offshore-Windparks ausschließlich in Küstennähe auf dem so genannten Festlandsockel. Wie verhält es sich nach der Novelle mit der Haftung der Netzbetreiber? Als eine Folge der Novelle wird die Haftung des ÜNB, also des anschlussverpflichteten Übertragungsnetzbetreibers, beschränkt. Der ÜNB [...] mehr lesen »


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Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Fördermittel für kommunale Klimaschutzprojekte erhöht. Die überarbeitete Richtlinie stellt Gemeinden und Kommunen für das Jahr 2013 ein Fördervolumen von 100 Millionen Euro in Aussicht (maximale Einzelförderung: 250.000 Euro). Bezuschusst werden dezentrale Initiativen kultureller, sozialer wie öffentlicher Einrichtungen, die der CO2-Emmissionsminderung dienen. Bewerbungen sollten den verantwortlichen Projektträger Jülich zwischen dem  1. Januar 2013 bis 31. März 2013 erreichen (weitere Informationen siehe unten). Die Förderrichtlinie für kommunale Klimaschutzprojekte wurde im Jahr 2008 unter der Leitung des damaligen Bundesumweltministers Sigmar Gabriel (SPD) ins Leben gerufen und ist Bestandteil der Nationalen Klimaschutzinitiative . Die speziell auf Kommunen und kleinere Gemeinden ausgerichtete Subventionsmaßnahme zielt darauf ab, den Klimaschutz durch dezentrale Initiativen zur CO2-Reduktion vor Ort zu fördern. Für die v [...] mehr lesen »


Demonstration gegen Atomkraft
Anderthalb Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima zieht die japanische Regierung nun Konsequenzen und kündigt den Atomausstieg bis zum Jahr 2040 an. Das Unglück wurde durch das schwerste Erdbeben in der Geschichte des Landes ausgelöst, ein Erdbeben der Stärke 9,0. Die Kernkraftwerke waren für Beben der Stärke 8,0 bis 8,3 ausgelegt. Der Gau (größter anzunehmender Unfall) vom 11. März 2011 hat die Einstellung der japanischen Bevölkerung zur Atomenergie grundlegend verändert. Die japanische Bevölkerung ist generell ruhig, zurückhaltend und Massenkundgebungen eine Seltenheit. Umso beeindruckender und aussagekräftiger erschienen vor diesem Hintergrund die Bürgerproteste, die sich nach der Katastrophe monatelang ereigneten. Zehntausende Menschen nahmen an den Demonstrationen auf den Straßen Tokios teil oder protestierten vor den Atomkraftwerken, als diese nach den Wartungsarbeiten wieder in Betrieb genommen werden sollten. Nun hat die Regierung unter Premierm [...] mehr lesen »