Kristin Kambach
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05.02.2013

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Heizungsventil auf Unterlagen

Das Bundesumweltministerium hat im vergangenen Jahr die Internetplattform Die-Stromsparinitiative.de ins Leben gerufen. Auf der neuen Präsenz werden Privathaushalten verschiedenartige Möglichkeiten zum Energiesparen aufgezeigt, welche die Ausgaben für Strom deutlich senken können. Neben diesen praktischen Empfehlungen kann der Verbraucher zudem einen kostenlosen Stromcheck durchführen, der Aufschluss über versteckte Einsparpotenziale gibt.

Das Projekt Die-Stromsparinitiative.de wurde von Wohlfahrtsverbänden, Kommunen und Kirchen, Verbraucherzentralen, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Heizungs- und Energiebranche initiiert. Gemeinsam will man dem Bürger verdeutlichen, dass Stromsparen weder kostenintensiv noch kompliziert sein muss. Vielmehr gibt das Informationsportal dem Verbraucher simple Tipps zur Hand, mit denen die Ausgaben für Energie deutlich reduziert werden können.

Viele kennen ihren eigenen Stromverbrauch nicht

Viele Wohnungs- oder Hausbesitzer kennen nicht einmal den eigenen Stromverbrauch im Jahr und erleben jedes Jahr aufs Neue eine böse Überraschung wenn die Stromabrechnung vom Energieversorger kommt. Dabei lässt sich heute einfach und kostengünstig Strom sparen durch einfache Maßnahmen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit die Wände hinter Heizkörpern zu dämmen. Dazu benötigt man lediglich Styropor mit einer überzogenen Aluminiumschicht. Mit dieser einfachen Maßnahme können sie 5-10 Euro an Heizkosten einsparen, die ohne die Dämmung durch die Wand verpufft wäre.

Der Stromcheck zeigt ungefähren Verbrauch an

Der kostenlose Stromcheck bietet die einfachste und schnellste Möglichkeit, um den eigenen Verbrauch zu beziffern und sich diesen bewusst zu machen. Hierfür muss zuerst angegeben werden, in welcher Wohnsituation man sich befindet (Ein- oder Zweifamilienhaus, Wohnung). Im Anschluss werden Bewohnerzahl, der aktuelle Stromverbrauch sowie die Art der Warmwasseraufbereitung abgefragt. Auf der dritten Seite des Checks folgt eine Grafik, die den errechneten ermittelten Verbrauch der Stufe niedrig, mittel oder hoch zuordnet. Auf der nachfolgenden Seite werden schließlich individuelle Stromspartipps präsentiert. Für den Fall, dass der Verbraucher eine detailliertere Beratung in Anspruch nehmen möchte, werden auf einer neuen Seite adäquate Ansprechpartner aufgeführt (z.B. Verbraucherzentralen).

Umweltminister Peter Altmaier (CDU) beabsichtigt bis zum Jahr 2014 zwischen 50 und 100 Millionen Euro zu investieren, um den Bürgern mit Plattformen wie dieser den bewussten Umgang mit Energie zu vermitteln.

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