Energiewende
Umweltschützer sehen den Skitourismus vor allem wegen des hohen Energieverbrauchs von Beförderungsanlagen und Kunstschneekanonen vielfach kritisch. Nun hat die österreichische Sunkid Skilift-Fördertechnik GmbH einen mit Photovoltaik betriebenen Skiteppich entwickelt, der die Wintersportler auf umweltfreundlichem Weg auf den nächsten Gipfel transportiert. Dieses weltweit einzigartige Projekt trägt dazu bei, die Energieeffizienz von Skigebieten deutlich zu verbessern. Die Sunkid GmbH hat ihren Firmensitz in Imst (Tiro/Österreich) und Bad Goisern (Oberösterreich) und ist mit einem Marktanteil von 70 Prozent führend im Bereich Personenbeförderung auf Outdoor-Förderbändern.
Wie funktioniert der Zauberteppich?
Der 180 Meter lange Zauberteppich, auch „Moving Carpet“ genannt, besitzt eine transparente Tunnelabdeckung (Galerie), welche die Fahrgäste vor Schnee, Regen und Wind schützt und zugleich freie Sicht auf die Winterlandschaft ermöglicht. Für die Betreiber bietet [...] mehr lesen »
Eine der ungelösten und zugleich drängendsten Fragen zum Thema Elektromobilität stellt nach wie vor die nach geeigneten Ladestationen dar. Denkbare Lösungen sollten vor allem günstig und komplikationsarm in das deutsche Straßennetz integrierbar sein. Ein Berliner Unternehmen hat sich dieser Herausforderung angenommen und präsentiert eine scheinbar perfekte wie simple Lösung: Strom tanken aus Straßenlaternen.
Strom aus dem Laternenmast
Was beim ersten Hören befremdlich klingen mag, macht bei genauerem Hinsehen zunehmend Sinn. Straßenlaternen als Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge zu nutzen, bietet eine Reihe von Vorzügen: Laternen sind bereits in einer Vielzahl – und nicht nur im Bereich von Ballungszentren – vorhanden, sie sind an das örtliche Stromnetz angeschlossen oder werden solar betrieben und befinden sich zumeist an Orten, in deren unmittelbarer Nähe geparkt werden kann. Folglich könnten die Elektrofahrzeuge direkt am Straßenrand oder etwa auf Superm [...] mehr lesen »
Der kleinste Elektromotor der Welt ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Der nur 1 Nanometer große Motor besteht aus einem einzigen Molekül und wurde von der Tufts University in Medford in Massachusetts gefertigt. Der Motor wird ausschließlich von elektrischer Energie betrieben.
Aus welchen Teilen besteht der kleinste Motor der Welt?
Auf einer Kupferoberfläche ist ein Thioethermolekül angebracht. In der Mitte des Moleküls sitzt ein Schwefelatom, an welchem zwei Ärmchen aus Kohlestoffteilchen befestigt sind. Die Steuerung des Motors funktioniert über ein Niedrigtemperatur-Rastertunnelmikroskop.
Die optimale Temperatur für den Einsatz des Motors liegt bei minus 268 Grad Celsius, eisigen 5 Kelvin. Diesen Zustand wollen die Entwickler schnellstmöglich ändern, damit der kleinste Elektromotor der Welt z.B. in verschiedene Mess- oder medizinische Geräten mit kleinen Röhren eingesetzt werden kann.
In der Industrie werden Elektromotoren schon seit Jahrzehnten eingesetzt. [...] mehr lesen »






